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Morbus
Paget

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Schaubild:
Behandlung des Morbus Paget mit Actonel® 30mg |
Therapie
des Morbus Paget mit Actonel® 30 mg
Beim
Morbus Paget (Synonym: Ostitis deformans) kommt es an unterschiedlichen
Stellen im Skelett zu einem hochgradig gesteigerten Knochenumbau.
Infolge der stark beschleunigten Knochenresorption kommt es zu einer
überstürzten Neubildung von Knochengewebe, das allerdings eine stark
verminderte mechanische Stabilität aufweist. Je nach vorliegenden
Belastungen, können daraus Verbiegungen der Extremitätenknochen
(Femur, Tibia), Knochen-, Gelenk- und Muskelschmerzen, Abflachung
von Wirbelkörpern, Frakturen sowie sekundärer Gelenkverschleiß und
neurologische Komplikationen resultieren.
Actonel®
30 mg (Risedronat) ist ein Bisphosphonat, das bereits seit 2000
in Deutschland für diese Indikation zugelassen ist. Die Wirksamkeit
und Sicherheit von Actonel® in der Behandlung des M. Paget wurde
in einer Phase-III-Studie an insgesamt 123 Frauen und Männern überprüft.
Die Patienten in der Verum-Gruppe (n=62) wurden über 2 Monate mit
30 mg Risedronat / Tag behandelt, während die Vergleichsgruppe (n=61)
täglich 400 mg Etidronat über 6 Monate erhielt. Die Studienergebnisse
zeigen einen statistisch signifikanten Unterschied zwischen der
Risedronat- und Etidronat-Gruppe. Die Therapie über nur zwei Monate
führte zur Normalisierung der Serumkonzentration der alkalischen
Phosphatase (AP) bei 77 % der Patienten. Auch eine signifikante
Verringerung der Knochenparameter Hydroxyprolin/Kreatinin und Desoxypyridinolin/Kreatinin
im Urin wurde beobachtet. Röntgenaufnahmen belegten die Verringerung
des Ausmaßes osteolytischer Läsionen. Es wurden keine neuen Frakturen
beobachtet.
Auch
noch 18 Monate nach der zweimonatigen Therapie mit Actonel®
30 mg waren 53 % der Patienten in biochemischer Remission.
Im
Gegensatz zu den mit Etidronat behandelten Patienten, zeigten die
Risedronat-Patienten eine signifikante Verbesserung der Schmerzsymptomatik.
Actonel®
30 mg ist gut verträglich und hat von allen Bisphosphonaten den
kürzesten Behandlungszyklus.
Quelle: Miller PD et. al. Am J Med. 1999; 106:513-520
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