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Actonel® bei postmenopausaler Osteoporose

Wirksamkeit

Actonel®

  • Schützt vor Frakturen an relevanten Stellen
  • Wirkt schnell und anhaltend
  • Erhält die Knochenfestigkeit

Studienprogramm von Actonel®
Actonel® wurde in zwölf klinischen Studien der Phase III an insgesamt über 17.000 Patienten mit postmenopausaler Osteoporose (neun Studien), Glucocorticoid-induzierter Osteoporose (zwei Studien) bzw. Morbus Paget (eine Studie) geprüft. Zur Osteoporose ist dies das bislang größte klinische Studienprogramm der Phase III. Die Studien wurden in mehr als 300 Zentren in Europa, Nordamerika und Australien durchgeführt. Studienerfahrungen von bis zu sieben Behandlungsjahren liegen inzwischen vor und zeigen den therapeutischen Nutzen an Wirbelsäule und Oberschenkelhals und die gute Verträglichkeit von Actonel®. Für die Behandlung der postmenopausalen Osteoporose steht eine tägliche Darreichungsform (Actonel® 5mg), eine wöchentliche Darreichungsform (Actonel® einmal wöchentlich 35 mg) und eine Kombinationspackung aus einer Tablette Actonel 35 mg und 6 Calciumtabletten mit je 500 mg Calcium in einem patientenfreundlichen Wochenblister (Actonel 35 mg plus Calcium) zur Verfügung.

Übersicht zu den klinischen Studien von Actonel®

Actonel® reduziert das Risiko von klinischen Wirbelkörperfrakturen bereits nach 6 Monaten
Actonel® senkt schnell und zuverlässig das Risiko für non-vertebrale Frakturen bereits nach 6 Monaten Behandlungsdauer
Verringerung des Risikos von Hüftfrakturen
Gute Langzeitwirksamkeit von Actonel®
Erhalt der Mikroarchitektur des Knochens durch Actonel®
Normalisierung des Knochenumsatzes

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Actonel® reduziert das Risiko für klinische Wirbelkörperfrakturen bereits nach 6 Monaten
Primäres Ziel der Osteoporosetherapie ist die Verhinderung neuer Frakturen. Klinische Untersuchungen haben gezeigt, dass etwa 20% der Osteoporosepatienten mit einer prävalenten Wirbelkörperfraktur, innerhalb von 12 Monaten eine weitere Fraktur erleiden (Lindsay R et al. JAMA 2001; 285: 320-323). Allein aus diesem Grund ist eine möglichst schnelle therapeutische Wirkung erwünscht. Actonel® zeigt bereits nach 6 Monaten eine signifikante Senkung des Risikos klinischer Wirbelkörperfrakturen.

Quelle: Roux C et al, Curr. Med. Res. Opin. 2004; 20: 433-439


Schaubild zu den Studienergebnissen von Roux C et al, Curr. Med. Res. Opin. 2004; 20: 433-439

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Actonel® senkt schnell und zuverlässig das Risiko für non-vertebrale Frakturen bereits nach 6 Monaten Behandlungsdauer
Die schnelle Wirksamkeit von Actonel® zeigte sich neben den klinischen Wirbelkörperfrakturen auch bei den non-vertebralen Frakturen. Auch hier war der Unterschied bereits nach 6 Monaten signifikant. Nach einem Jahr lag die Risikoreduktion bei 74% und nach 3 Jahren bei 59% gegenüber der Kontrollgruppe.

Quelle: Harrington JT et al, Calcif Tiss Int. 2004; 74: 129-135


Schaubild zu den Studienergebnissen von Harrington JT et al, Calcif Tiss Int. 2004; 74: 129-135

Bei Patientinnen mit einem LWS T-Wert < -2.5 mit oder ohne prävalenter Wirbelkörperfraktur reduzierte Risedronat 5 mg/d signifikant das Risiko nicht-vertebraler Frakturen innerhalb von 6 Monaten, wobei sich nach einem Jahr eine Risikoreduktion von 74% ergab (4.5% für Kontrollgruppe vs 1.2% für Risedronat, p=0.001). Nach 3 Jahren lag die Frakturrisikoreduktion bei 59%.

Quelle: Harrington JT et al, Calcif Tiss Int. 2004; 74: 129-135

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Verhinderung von neuen Hüftfrakturen um 60% bei Frauen mit manifester Osteoporose
Die HIP (Hip Intervention Program) Studie von Actonel® ist die erste und bisher einzige prospektive Studie mit einem Bisphosphonat, deren primärer Endpunkt Hüftfrakturen sind.

Die Rekrutierung der Patienten erfolgte in zwei Gruppen, die sich bezüglich Alter und Schweregrad der Osteoporose wie folgt unterschieden:

  1. In der Gruppe 1 wurden die Patientinnen mit densitometrisch bestätigter Osteoporose im Alter zwischen 70-79 Jahren aufgenommen. Das Einschlusskriterium war eine erniedrigte Knochenmasse am Oberschenkelhals (T-Score < -4 oder T-Score < -3 und ein klinischer Risikofaktor für Hüftfrakturen).
  2. In der Gruppe 2 waren alle Patienten mindestens 80 Jahre alt. Das Einschlusskriterium war nicht zwingend eine vorliegende Osteoporoseerkrankung, sondern mindestens ein nicht-skelettaler Risikofaktor für das Auftreten von Hüftfrakturen. Nur 16% der Patienten in der Gruppe 2 wurden aufgrund einer erniedrigten Knochenmasse am Oberschenkelhals (T-Score < -4) rekrutiert, das heißt 84% der in dieser Gruppe rekrutierten Patienten hatten keine densitometrisch bestätigte Osteoporose.
  3. Diese klinischen, nicht-skelettalen Risikofaktoren als Einschlusskriterien für die Gruppe 2 waren u.a.: Schwierigkeiten beim Aufstehen aus einem Stuhl, unsicherer Gang, Verletzung durch Sturz in den letzten 12 Monaten, Rauchen, Probleme beim Stehen, zurückliegende eigene Hüftfrakturen oder Hüftfrakturen bei der Mutter.

Actonel® reduzierte das Risiko für Hüftfrakturen bei älteren osteoporotischen Patientinnen in Gruppe 1, die lediglich eine niedrige Knochendichte aufwiesen um 40%. Bei Frauen mit manifester Osteoporose (niedrige Knochendichte und Wirbelkörperfraktur) in Gruppe 1, wurde das Risiko, eine Hüftfraktur zu erleiden, um 60% gesenkt (p=0,003) gegenüber einer Therapie mit 1000mg Calcium. Kontroll- und Verumgruppe erhielten bei niedrigem Vitamin-D-Serumspiegel 500 IE Vitamin D.


Schaubild zu den Studienergebnissen von McClung et. al.

In Gruppe 2 bei Frauen, die nicht notwendigerweise Osteoporose hatten, ergab die Studie keinen signifikanten Unterschied zwischen Actonel® und Placebo bezüglich der Reduzierung von Hüftfrakturen.

Übereinstimmend mit früher veröffentlichten klinischen Studienergebnissen wurde Actonel® gut vertragen. Sogar in dieser älteren Patientenpopulation war das Auftreten von Nebenwirkungen in der Actonel® Gruppe vergleichbar mit Placebo. Dies beinhaltet auch Nebenwirkungen des oberen Gastrointestinaltraktes.

Quelle: McClung MR et.al. New England Journal of Medicine, 2001

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Langanhaltende Wirksamkeit: Erste und bisher einzige placebokontrollierte 5-Jahres-Studie zu Bisphosphonaten.

Actonel® zeigte in Studien eine schnelle Wirksamkeit für die Risikoreduktion klinischer vertebraler und non-vertebraler Frakturen bereits nach 6 Monaten. Darüber hinaus zeigt Actonel® auch langfristig eine beeindruckende Risikoreduktion von neuen Frakturen. Auch im 4.-5. Therapiejahr zeigte Actonel® eine Risikoreduktion von Wirbelkörperfrakturen von 59%.

Quelle: Sorensen OH et al., Bone 2003; 23: 120-126


Schaubild zu den Studienergebnissen zur langanhaltenden Wirksamkeit von Actonel® (aus Reginster JY et al.; Osteoporos Int. 2000; 11: 83-91 und Sorensen OH et al., Bone 2003; 23: 120-126)

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Steigerung der Knochenmineraldichte

Senkung des Frakturrisikos ist das eigentliche Ziel jedweder Osteoporose-Behandlung. Die Zunahme der Knochenmineraldichte unter Therapie trägt nur zu einem kleinen Teil zur Frakturrisikosenkung bei.

Alendronat 16%1
Raloxifen 4%2
Risedronat 18%3

Quellen:
1. Cummings et al. AJM 2002; 112:281-289
2. Sarkar et al. JBMR 2002; 17(1): 1-10.
3. Watts el al., J Clin Densitometry 2004; 7:255-261

Eine Erhöhung der Knochenmineraldichte konnte in den Actonel® Studien nachgewiesen werden:

In der 3 jährigen, multinationalen Studie von Harris et. al. JAMA 1999 bewirkte Actonel® 5 mg an der Wirbelsäule einen Knochendichteanstieg nach 3 Jahren um ca 7% gegenüber dem Ausgangswert. In der gleichen Studie erreichte Actonel® auch an der Gesamthüfte einen Knochendichteanstieg um ca. 5% gegenüber der Kontrollgruppe.

Bei der Behandlung der glukokortikoid-induzierten Osteoporose mit Actonel® 5 mg stieg die Knochendichte an der Wirbelsäule nach einem Jahr um ca. 3 % gegenüber dem Ausgangswert an (Reid et al., JBMR 2000; 15:1006-13).

Der Knochenanstieg an der Wirbelsäule ist mit Actonel® einmal wöchentlich 35 mg vergleichbar zu Actonel® 5 mg und beträgt für beide Dosierungen nach 1 Jahr etwa 4 % (Brown et al. Calcif. Tissue Int. 2002; 71: 103-111). Viel entscheidender als der Knochendichteanstieg ist für den Patienten allerdings die Senkung des Frakturrisikos.

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Normalisierung des Knochenumsatzes

Actonel® bewirkt eine rasch einsetzende Verminderung des überhöhten Knochenumsatzes auf prämenopausale Werte. Bereits nach einem Monat konnte eine deutliche Senkung der biochemischen Knochenstoffwechselmarker (Desoxypyridinolin/Kreatinin, N-Telopeptid und Alkalische Phosphatase im Serum) um 18 - 40 % beobachtet werden.

Quelle: Eastell et al. Osteoporos Int 13 (S1): O42 (2002)

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Mikroarchitektur

Frakturen sind der bedeutendste klinische Endpunkt in Studien zur Bestimmung der Wirksamkeit von Osteoporosetherapien. Ein Therapieeffekt auf Surrogatparameter bedeutet nicht zwangsläufig auch eine Frakturrisiko-Reduktion. Weitere Faktoren, wie Mikroarchitektur, tragen wesentlich zur Festigkeit des Knochens bei. Actonel® erhält die Mikroarchitektur des Knochens. Dieser Effekt ist konsistent mit der in klinischen Studien belegten schnellen Antifraktur-Wirksamkeit von Actonel®

Quelle: Dufresne et al, J Calcif Tissue Int 2003; 73:423-432

Ausführliche Informationen zum Thema Mikroarchitektur gibt es hier:
"Osteoporose ist nicht nur niedrige Knochendichte"

Quelle: Eastell et al. Osteoporos Int 13 (S1): O42 (2002)


3-D Animation:Verlust an Knochenstruktur bei unbehandelten postmenopausalen Frauen nach nur einem Jahr (Dateigröße 3,5 MB)


3-D Animation:Actonel® erhält die Mikroarchitektur bei postmenopausalen Frauen nach einem Jahr (Dateigröße 3,5 MB)

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Weitere Informationen finden Sie unter:
osteoporose.com

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